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Hier finden Sie Informationen zum Thema Flusskrebse in der Schweiz.

Vous trouverez sur ce site des informations sur les écrevisses en Suisse.
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News

Neuer Krebspestausbruch (Kanton Zürich bzw. Zug)


15.06.2017

Am 13. Mai fanden sich erstmals tote Krebse im Wattbach (Kanton ZH) und später dann auch im Steinhauser Weiher (Kanton Zug). Untersuchungen von toten Krebsen im Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin in Bern (FIWI) ergaben, dass die Tiere durch die Krebspest umkamen. Das Vorkommen von Stein- und Edelkrebsen war ein wichtiges für den Kanton Zug.

Nun bleibt zu hoffen, dass die Krebspest nicht durch neozoe Krebse in das Gewässer gelangte. Wäre dies der Fall ist eine Erholung des Bestandes, sofern Überlebende vorkommen, oder eine Wiederbesiedelung nicht mehr möglich. Wie die Krebspest in das Gewässer kam ist weiterhin unklar.

Weitere Informationen:
Anzeiger Affoltern, 19.05.2017
Anzeiger Affoltern, 06.06.2017



Krebssperre in der Lützel


13.06.2017

Flyer Symposium

Der ehemalig grösste Dohlenkrebsbestand der Schweiz in der Lützel (Kanton Jura, Baselland und Solothurn) wurde 2013 von der Krebspest (Aphanomyces astaci) dahingerafft. Bisher wurden keine überlebenden Dohlenkrebse gefunden. Wie die Krebspest den Weg in die Lützel gefunden hat, ist weiterhin unklar. Es gibt Vermutungen, dass sie mit Baumaschinen eingeschleppt wurde.

Falls es überlebende Dohlenkrebse gibt, besteht die Hoffnung, dass sich diese wieder vermehren und eine neue Population bilden. Finden sich in Zukunft keine Krebse mehr und kann auch die Krebspest nicht nachgewiesen werden, käme eine Wiederbesiedelung mit Dohlenkrebse mit Lützel-Genetik in Frage.

Die Lützel mündet in die Birs, wo sich Signalkrebse befinden. Um den wertvollen Lebensraum der Lützel nicht an die Invasoren zu verlieren, hat der Kanton Baselland mit fachlicher Unterstützung der KFKS eine Krebssperre eingebaut. Somit ist der Lebensraum vor der nicht anthropogenen Einwanderung der Signalkebse geschützt.



Pestizidbelastung in kleinen Bächen: Eine Gefahr auch für unsere einheimischen Flusskrebse


05.04.2017

Flyer Symposium

Die eawag hat im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) fünf Schweizer Bäche auf Herbizide, Fungizide und Insektizide untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: In keinem der Gewässer wurden die Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten. Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden teilweise überschritten.

Flusskrebse gehören zum Stamm der Gliederfüsser (Athropoda), zu welchem auch Insekten gehören. Aus diesem Grund wirken Insektizide auch toxisch auf Flusskrebse. Es ist zu hoffen, dass mit dem «Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln» eine Besserung der Situation eintritt.

Eine Zusammenfassung der Studie wie auch zwei ausführliche Artikel finden sich auf: www.admin.ch


8. Internationales Flusskrebsforum
21. bis 24. September 2017 in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein


17.03.2017

Flyer Symposium

Das "Forum Flusskrebse" wird seine diesjährige Tagung in Vaduz halten. Die Koordinationsstelle Flusskrebse Schweiz (KFKS) wird aus diesem Grund dieses Jahr kein Flusskrebssymposium veranstalten. Sie wird deoch am Flusskrebsforum präsent sein ung gehört auch zum wissenschaftlichen Komitee.

Haben Sie ein spannendes Forschungsprojekt oder Beobachtungen, die sie gerne an der Tagung präsentieren wollen, können sie diese gerne einreichen.

Anmeldeschluss ist der 31.7.2017.

Weitere Informationen, Anmeldeforumalere sowie die Autorenrichtlinien finden sie direkt auf www.forum-flusskrebse.org


Krebspest im Sempachersee


20.07.2016

Im Sempachersee (LU) wurde die Krebspest nachgewiesen. Der Kantonstierarzt hat den Sempachersee und die Suhr zum Sperrgebiet erklärt, um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Die Sperre gilt für mindestens fünf Jahre.

Weitere Informationen:
Amt für Landwirtschaft und Wald Luzern
Neue Luzerner Zeitung


Mikroverunreinigungen: Verbesserung der Situation für die Gewässer


2016

Rückstände von organischen Chemikalien, wie Medikamente, Reinigungsmittel oder Pestizide gelangen in unsere Gewässer und haben dort nachteilige Auswirkungen auf unsere Wasserlebewesen und die Trinkwasserressourcen. Damit derartige Rückstände eliminiert werden können, werden ausgewählte Abwasserreinigungsanlagen (ARA) ausgebaut.

Weitere Informationen: www.bafu.admin.ch


Flusskrebskartierung im Kanton Zürich


2016

Unter der Leitung von Rolf Schatz hat die IG für nachhaltige Fischerei "Dä Neu Fischer" die Krebsvorkommen im Kanton Zürich erhoben. Zusammen mit Natur- und Vogelschutzvereinen, Fischpächtern und privaten Personen wurden von 2008 bis 2014 ganze 1153 Gewässer nach Flusskrebsen abgesucht.

IG für nachhaltige Fischerei "Dä Neu Fischer"

Pressemeldungen:
Neue Zürcher Zeitung


21. August 2014: Die Homepage der Koordinationsstelle Flusskrebse Schweiz ist online

Seit Anfang 2014 ist die Koordinationsstelle im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Aufbau. Hier finden Sie Neuigkeiten und Wissenswertes über Flusskrebse.


16. Mai 2014: Krebspest im Mauensee

Betroffen ist der heimische Edelkrebs. Frühestens in fünf Jahren wird wieder mit einer Wiederansiedlung begonnen. Wie die Pest in das Gewässer gelangte ist unklar. 1997 brach im Mauensee erstmals die Krebspest aus. 2011 dann im wenige Kilometer entfernten Soppensee. Das Gebiet gilt nun als Sperrzone. Es dürfen keine Krebse entwendet oder ausgesetzt werden. Ebenso müssen die Fischer ihre Geräte nach dem Angeln desinfizieren.

Pressemeldungen:
Luzerner Zeitung


15. Juli 2013: Dohlenkrebssterben in der Lützel

Einer der grössten bekannten Dohlenkrebsbestände der Schweiz wurde von der Krebspest heimgesucht. Wie die Krebspest ihren Weg dorthin gefunden hat ist unklar. Eine Verschleppung durch Fischereiutensilien, Wasservögel aber auch Baumaschinen ist denkbar.

Pressemeldungen:
SRF
Blick